Der Kodex über die Produktion der Wassergeflügelprodukte

Rat von Geflügelprodukte

Einleitende Gedanken zum Sammelwerk von dem „Kodex über die Produktion der Wassergeflügelprodukte” des Rates von Geflügelprodukte

BTT strebt danach, dass die Produkte einzelner Produktbahnen, Benutzungsrichtungen und Technologien, die Traditionen und die Vielfärbigkeit von Produktion und Herstellung bewahrend, in geregelter Form und kontrollierter Weise mit vollständiger Verwirklichung von Tierschutzregeln nicht nur hier, in unserer Heimat, sondern auch im Ausland erscheinen können.

Mehrere durchgeführte Programme bestätigen: wir können zum Bp die 2010 erschienene Geflügel – Tierschutzanweisung erwähnen, auf die wir stolz sind, weil in Europa alle Rasse und alle einheimische und europäische Rechtsregel  aller Nutzungsrichtungen sowie fachliche Empfehlungen (auch in der in Praxis gut verwendeten Weise) gefasst wurden.

Die Zusammenstellung des Kodexes wurde auch dadurch begründet, dass über die Hintergrundinformationen von Rechtsregeln hinaus auch der Verbraucher versichert sein kann, dass die in Ungarn hergestellten Geflügelarten (Gänse- Entenprodukte) nicht nur geschmackvoll und sicher sind, sondern auch gute Qualität haben, aber eine besondere Aufmerksamkeit wird während ihrer Produktion dem richtigen Einhalten der Technologie zugewendet.

Bei der Zusammenstellung des Kodexes haben wir auf unsere materiellen Traditionen geachtet, um die Entwicklung der Technologie sowie die heutige technische und Verbraucherserwartungen beachtet zu haben.

Inhaltlich konzentriert der Kodex auf zwei Hauptgebieten:

  1. Die Regelung von Federschleissen (beinhaltlich die Firmen, die derzeit nicht tätig sind)
  2. Die Regelung von Mastleberproduktion.

Budapest, den 12. Mai 2011

Dr Csorba Attila

Tierschutzregel von Mastenten – und Mastgänsehaltung (Mastphase)

12 Grundsätze des Tierwohlstandes (nach Uppsala)

Beschreibung

  1. Die Fütterung des gut vorbereiteten Futters von guter Qualität (2. Punkt der Anlage: Detaillierung von der Vorbereitung des Futters und seiner Elemente)
  1. Die Zugänglichkeit des frischen Trinkwassers soll ständig gesichert werden. Die Tränkanlage soll die Zugänglichkeit zu freiem Wasser, um sich zu waschen ermöglichen (die Tiere können sich unter das Wasser stellen, um ihren Körper mit Wasser leicht zu bespritzen)
  1. Die Plätze für die Tiere sollen gut geheizt, beleuchtet, belüftet und ruhig sein und regelmässig instand gehalten werden. Der Boden soll täglich mindestens einmal mit trockenem, frischem, staub-und schimmelfreiem Streu aufgefüllt werden. Die täglich Mistfeuchtigkeit soll abgesaugt werden. Die Temperatur muss paralell mit Erscheinung des Gefieders allmählig verringert werden. (Die Vorschriften für Aufstellung detailliert der 3. Punkt der Anlage)
  1. Gebietsanspruch in der Mastphase:
    für die Gänse mindestens 1500 cm2/Gans
    für die Enten 1200 cm2/Ente
    für die Enten in der Freilandhaltung 5 Enten/m2
    für die Enten auf dem Gitterboden gehalten 6 Enten/m2
    für die Enten in dem Käfig gehalten 8 Enten/m2
  1. Die Stopfmaschinen sollen die sorgfältige und verletzungsfreie Stopfung sichern. Nur aus dem elastischen Gummi gemachte, am Ende abgerundete Schläuche dürfen gebraucht werden.abgerandte Schlauch darf gebraucht werden. Diese müssen lang genug sein, um zu verhindern, dass das Futter in die Speiseröhre kommt. Die Maschine soll mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen sein, die ein Verknöpfen verhindert.
    Der Personal sollen das schonungsvolle Mastmetod, die Tierlieferung und –betreibung beibringen.
  1. Es ist empfehlenswert am Eingang der Farm eine hygienische Schleuse zu verwenden. Die bedeckten Tränken und Futterwannen sollen innerhalb des Gebäudes angelegt werden, um vermeiden zu können die wild lebenden Vögeln zu treffen. Der Tierarzt ist verpflichtet, die Farm regelmässig zu kontrollieren.
    Die Tiere, die krank zu sein, müssen getrennt werden und in der Farm oder im Schlachthof in Quarantäne gehalten werden.
  1. Das Stopfen von Gänsen und Enten darf nur von einer Person durchgeführt werden, die über ein fachliches Praktikum und Tierliebe verfügt, die die Stopfungstechnologie kennt, besonders ihren Standpunkt in der Beziehung zum Tierschutz.
    Es ist wichtig, dass der Stopfer, die Elemente des Stopfvorgangs mit Routine verwenden kann, die Stopfmaschienen mit technischem Sinn eingeübt verwendet, den technischen Aufbau und seine Funktion kennt.
    Vor der Ausblutung ist es Pflicht, mit Elektronarkose zu narkotisieren.
  1. Während der Zucht muss für die Vögel die Möglichkeit gesichert sein, freien Auslauf zu haben, sodass sie die von der Art stammenden Verhaltensweisen ausgelebt werden können.
    Nach der Übergangszeit muss im Laufe der Stopfung statt eines Einzelkäfigs ein Gruppenkäfig verwendet werden.
  1. Für die Tiere soll eine Stelle gesichert sein, in der sie ihrem normalen Verhalten entsprechenden Bewegungen z.B (Futtersuchen) nachgehen können.
  1. Die gezüchteten Tiere dürfen nur mit Lieferwagen auch auf kleineren Entfernungen (sogar 50 m) geliefert werden.
    Wenn sie im Käfig geliefert werden, muss darauf geachtet werden, dass sie sich nicht verletzen. Die Tiere sollen bei Verladung und Lieferung nur mit zwei Händen, ihre Flügel festmachend getragen werden.
    Das Tragen der Käfige soll ruhig stattfinden. Die Lieferung der Käfige soll nur von LKW’s geleistet werden, weche gut durchlüftet sind. Die Arbeit darf nur von ausgeblideten Fachleuten gemacht werden.
  1. Die Tiere züchtenden Personen sollen über eine entsprechende Fachausbildung verfügen, die Stopfungstechnik gut kennen, die Tiere mögen und bereit sein sie zu schützen. Bei der Gruppengrösse der Tiere soll das Alter und die Verarbeitungsrichtung in Betracht gezogen werden.
    Alle Flächen sollen eingezäumt sein und unter Aufsicht liegen. Die Tieren sollen vor fremden Futter und Raubtieren geschützt werden.
    Durch die tägliche Aufsicht und Pflegearbeit soll gesichert werden dass sich die Tiere an den Menschen gewöhnen.

ANLAGE

1.) Der Verlauf von verschiedenen Futterungsphasen

  • während der Stopfungsperiode: Die vollständige Fütterungsmenge übersteigt diejenige Menge, die von einem Züchter in die Mast genommenen Geflügel an einem Tag gefressen worden wäre, deshalb hat das Tier nie Hunger.
    Bemerkung: Bei Gefügel bleibt das Futter im Algemeinen 6 – 10 Stunden in der Speiseröhre. Es ändert sich nach Art/Rasse es hängt vom Alter der Tiere ab (bei jüngeren Tieren ist die Entleerung schneller), vom Mass der Futternutzbarkeit. Aufgrund der obigen Punkte ermöglichen 12 – stündige Intervalle zwischen den Mahlzeiten den Enten, die beim vorherigen Essen gefressene Futterungsmenge vollständig zu verdauen.
  • vor der Schlachtung: kleineres beschränktes Aushungern muss in geringem Masse durchgeführt werden, damit das Tier nicht anfängt seine Reserve zu verbrauchen (das Fett hat sich in der Leber angehäuft), um die Grösse der Leber zu verringen.

2.) Detailierung von Zusatzstoffen und Vorbereitungen des bei der Stopfung verbrauchten Futters

Bei der Stopfung darf nur entsprechenderweise vorbereitetes Futter guter Qualität verwendet werden.

Das bei der Stopfung gebrauchte Futter besteht hauptsächlich aus Mais und Zusatzstoffen (0,5 % Kochsalz, Mineralfutter mit Vitaminen, Futterkalk und Pflanzenfett). In dem Stopfungsfutter sind Mais und Getreidekerne zu ersetzen.

Das zur Stopfung verwendete Futter soll schimmelfrei sein, darf keine fremden Stoffe, tierisches Fett und Eiweis enthalten.

Das Stopfungsfutter soll zum leichteren Verdauen gut vorbereitet werden.

Die Vorbereitung soll durch eine Maisdämpfung eine richtige Beizung und Hinzugabe  von Zusatzstoffen erfolgen. Der Mais kann in körmiger oder gemahlener Form vorkommen oder eine Mischung sein. Die modernen Stopfungsmaschienen machem das Befeuchten und die Hineinmischung automatisch.

Vor der ersten Stopfung sollen sich die Tiere mindestens 12 Stunden aber höchstens 24 Stunden ausspannen.

3.) Die Vorschriften für Unterbringung der Tiere

Bei der Haltung auf tiefem Streu muss der Boden täglich mindestens einmal mit frischem, trockenem staub– und schimmelfreiem Stroh oder Hobelspan wechselt, um die Feuchtigkeit des Mistes aufzusaugen und das Streu trocken zu halten. Dadurch können sich die Tiere bequem erholen.

Die Seitenwände der Mastkäfige sollen so hoch sein (60-70 cm), damit sie den Ausflug von Tieren verhindern. Die Fugen  der Seitenwandflächen dürfen ein bisschen breit sein, als der kopf der Tiere ist. Dadurch wird eine gute Durchlüftung und das Erreichen der Tränke ermöglicht. Zudem wird den Tieren die Möglichkeit geboten, einander zu sehen. Die Käfige werden aus Holz oder Metall (Quadratnetz aus Metall) sowie aus Kunststoffgemacht.

Die Haltungsweise in Käfigen mit erhöhtem Boden soll ermöglichen, dass der Tierkot durch den Netzboden frei runterfällt, welches durch das Treten der Tiere gefördet wird. Bei den Käfigen mit Netzboden soll die obere Breite der Latten mindestens 2,5 cm sein und die Abstände zwischen ihnen sollen 20-22 cm nicht übersteigen. Die Käfige mit Gitterboden sollen so gemacht sein, damit der Fall von Kot nicht verhindert wird. Der Boden darf den Gleichgewichtssinn  der Tiere nicht beeinflussen, auf ihren Sohlen keine Änderungen wie z.B ein (Geschwür) und in ihre Beinstruktur keine Deformation verursachen.

Der unter dem Netzboden anfallende Mist soll regelmässig entfernt werden.

4.) Der Wärmekomfort der Gebäude

Die Masttiere sollen vom Frühjahr bis Herbst im Freien, im Herbst und Winter in geschlossenen Gebäuden einquartiert werden. Die Unterkunft soll geheizt und gelüftet werden können..Die entsprechende Temperatur für Gänse liegt bei 12 – 15 Grad C, für Enten bei 15 – 21/22 Grad C.

Während der Stopfung entsteht wegen des erhöhten Stoffwechsels Wärme in grosser Menge. Sie muss fortgeführt werden, deshalb ist es wichtig sich, um die Durchlüftung und den Sauerstoffgehalt der Luft zu kümmern. Am Mastende sind bei Gänsen 13-15 m3/Stunde/Gewicht, bei Enten 10-13 m3/Stunde/Gewicht Luftwechsel gebraucht.

5.) Information zur Funktion und zur Handhabung von Stopfungsmaschinen.

Die Stopfungsmaschinen sollen eine  schonende und verletzungsfreie Stopfung sichern.

Der Stopferrohrrand darf keine Verletzungen verursachen. Zur Stopfung darf nur ein elastisches, am Ende abgerundetes Gummirohr oder ähnliches Rohr gebraucht werden.

Das Stopfungsrohr soll so lang sein, damit das Futter nicht in die Luftröhre kommen kann. Der Durchmesser des Stopfungsrohres soll 18 mm sein, am Ende max. 20mm.

Das Stopfungsrohr soll mit einer Sicherheitsanlage versehen sein, die verhindert könnte, dass die Tiere mehr Futter bekommen als eingestellt, und sie soll die Tiere vor Überstopfung schützen.

Vor der Stopfung soll der Stopfer kontrollieren, ob das bei der vorherigen Stopfung reingegebene Futter aus der Speiseröhre weggegangen ist. Wenn nicht, darf man mit der Stopfung nicht anfangen. Bei einem solchen Fall und bei einer Verdauungsstörung soll eine Stopfung ausgelassen werden.

Das Futter soll während einigen Minuten durch die Speiserohre geschoben werden, aber nicht stossweise. Die Futterportion soll so festgesetzt werden, dass sie die Verdauungsorgane bei der Stopfung gleichmässig belastet. Die Futtermenge soll sich nach Kapazität  der Speiseröhre und der Verdauungsfähigkeit der Tiere richten. Die Tiere sollen bis zur vollständigen Ausnutzung der Belasungsfähigkeit gestopft werden, aber eine Überfutterung soll vermeiden. Mit einer kleinen Erhöhung der Tagesportionen (5-10%) und der Anzahl von Stopfungen kann die Menge von Futter erhöht werden. Die Enten dürfen täglich 2mal, die Gänse 2-6mal gestopft werden

6 Stunden vor dem Transport muss die Stopfung beendet sein, damit sie in dem Schlachthof mit leerem Magen ankommen.

Zusammengestellt von

Dr Attila Csorba
Péter Földi
Miklós Látits
Dr Gyöngyi Molnár

Quellen
Ferenc Bogenfürst – János Kozák – Sándor Szász
(1966)

Bedingungssystem zum Gänsefederschleissen und zur Reissgänsehaltung
Ferenc Bogenführt – Szilvia Áprily:
(2010)

Tierschutzfragen der Mast durch Stopfung von Wassergeflügeln
János Kozák:
(2010)

Anforderungen der fachlichen Mastleberproduktion
EuroFoieGras
Europäischer Mastleberverband
(2011)

Europäische Erklärung der Produktion von Mastwassergeflügeln
quelle: www.mbtt.hu
Bundesamt von Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
Ungarn, Budapest