Hygienische und zoohygienische Fragen

Das ungarische zoohygienische System blickt auf eine etwa 1000jährige Vergangenheit zurück: Das Gesetzbuch vom Heiligen László beinhaltete schon damals zoohygienische  Massnahmen.

Die schonende Stopfung der Nutztiere, unter ihnen der Mastwassergeflügel, wird vor allem durch ein einheimisches, behördliches und tierärztliches Kontrollsystem gesichert. Das behördliche System ist ein auf das ganze Land verteiltes Netz, aus spezialisierten Tierärzten, welche die Farmen von den Tierzüchtern wirksam kontrollieren.

Dieses System sichert unter anderem, dass die Tierhalter ihr Zuchtvieh nach den jeweiligen wirksamen Rechtsregeln entsprechend  ihre Tiere halten und pflegen, die kranken und verendenden Tiere zur Registration kommen, der angegebene Tierbestand im Stammbuch eingetragen und registriert ist, sowie die an Infektionskrankheiten leidenden Tiere in Quarantäne geschlossen und wenn nötig geschlachtet werden.

Bei zoologischen Kontrollen gibt es heute eine andere Ansicht des Tierschutzes. An erster Stelle steht das Recht der Tiere auf günstige Haltungsbedingungen, gesundes Leben, schmerzlose Eingriffe und Ausschliessung von Tierquälerei. Gleichzeitig sollen die zoohygenischen Ansprüche und das Verhalten von Tieren (verwendete Ethologie) beachtet und respektiert werden.

Quelle: www.mbtt.hu
Bundesamt von Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
Ungarn, Budapest